Märchen und Irrtümer über Stechmücken

Welche Irrtümer über Stechmücken wirklich stimmen

Irrtümer über Stechmücken gibt es so viele wie Mückenlarven in einem Tümpel! Oft verbunden sind diese Aussagen mit der Hoffnung, nicht gestochen oder von Stechmücken anderweitig belästigt zu werden. Doch was ist an den Aussagen wirklich dran? 

Irrtümer über Stechmücken - Lesen Sie was wirklich stimmt bei Biteling

Stechmücken in der Stadt –  Irrtümer über Stechmücken

In der Stadt gibt es keine Stechmücken!

Das Vorkommen von Stechmücken hängt von der Umgebung ab, in der Sie innerhalb der Stadt wohnen. Im einem reinen Asphaltdschungel ohne Grünflächen werden Sie kaum oder gar nicht gestochen.
Doch immer mehr Städte legen Wert auf Begrünung und Parks mit kleinen Gewässern. Das zieht nicht nur Menschen sondern auch Stechmücken an.

Die meisten großen Städte in Deutschland liegen zudem an bedeutenden Flüssen wie Rhein, Main, Isar oder Neckar. Besonders in der Nähe von naturnahen Flussläufen können sich schon mal länger Pfützen und matschige Gebiete halten. So können Open Air – Veranstaltungen mit längerem Aufenthalt im Gras schon zu heftigen Mückenstichen führen.

Wenn Sie in Ihrer Stadt in der Nähe eines Parks, begrünter Flächen oder nah an einem Fluss wohnen, müssen Sie sich gegen Stechmücken schützen.

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Stechmücken am Körper vertreiben

Stechmücken fliegen nicht in den fünften Stock!

Stechmücken können nicht besonders gut fliegen. Am liebsten sitzen sie im Gras und lauern auf zufällig vorbeikommende nackte Beine. An windstillen Sommerabenden legen Stechmückenweibchen in einer Stunde schnell mal ein bis zwei Kilometer zurück.

In Balkonkästen oder Dachgärten, warten Stechmücken geduldig, bis Sie das nächste Mal draußen sitzen.

Stechmücken kommen in Wohnungen oder auf Balkonen ab dem zweiten Stockwerk zwar seltener vor, können Ihnen aber besonders bei Mückenplagen durchaus lästig werden.

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Stechmücken im Freien vertreiben

Licht zieht Stechmücken an!

Das stimmt, doch auf die Lichtfarbe kommt es an! Insekten sehen besonders gut das weiße und kalte Licht von Leuchtstofflampen, während rotes, orangefarbenes oder gelbes Licht seltener angeflogen wird.

Viele Straßenlaternen leuchten besonders nach der LED – Umstellung in gelbem oder orangefarbenem Licht.

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So wehren Sie Stechmücken mit dem richtigen Licht ab

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Stechmücken im Grünen –  Irrtümer über Stechmücken

In Mückenschwärmen werde ich immer total zerstochen!

Diese Aussage gehört zu einer der größten Irrtümer über Stechmücken. Nur die harmlosen Mückenmännchen bilden Schwärme, in die die Mückenweibchen hinein fliegen. Dort gleichen beide die Frequenz ihres Summtons aneinander an.

Direkt nach der Befruchtung sucht sich das Weibchen ein Opfer, denn für die Entwicklung der Eier braucht es Blut.

In einem Mückenschwarm sind die Mückenweibchen also beschäftigt und die Mückenmännchen lassen Sie in Ruhe.

In einem Mückenschwarm gestochen zu werden ist höchst unwahrscheinlich.

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Paarung und Fortpflanzung bei Stechmücken

Stechmücken stechen nur auf freie Hautstellen!

Wie jedes Lebewesen suchen natürlich auch Stechmücken den bequemsten Weg, also die nächste freie Hautstelle an den Beinen, den Armen oder im Gesicht. Verlassen sollten Sie sich darauf nicht, denn mit ihrem Stechrüssel kommen die Blutsauger auch ohne Mühe durch Ihre Jeans.

Stechmücken stechen bevorzugt auf freie Hautstellen, fliegen aber auch gerne auf dunkle, eng angliegende Kleidung, durch die sie ohne Anstrengung stechen können.

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Mit der richtigen Kleidung gegen Stechmücken

Nach einem warmen Winter bekommen wir sicher eine Stechmückenplage!

Auch das gehört zu den weit verbreiteten Irrtümern über Stechmücken, denn das Gegenteil ist der Fall.

Ist es im Winter warm, verschimmeln die überwinternden Mückenweibchen und -larven. Knackige Minustemperaturen machen ihnen nichts aus und bewahren sie vor Parasiten und Pilzen.

Nach einem warmen Winter gibt es höchstens im Frühjahr weniger Stechmücken. Viel Regen im Frühjahr oder Sommer mit vielen natürlichen, stehenden Gewässern gleicht dieses Defizit wieder aus.

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Alles über Stechmücken

Stechmücke und Mensch –  Irrtümer über Stechmücken

Knoblauch hilft gegen Stechmücken!

Stechmücken finden Ihre Opfer durch Duftstoffe in Schweiß und Atem und durch die Körperwärme.

Zwei Stoffe, 4-methylphenol und 2-methylphenol im menschlichen Schweiß nehmen weibliche Stechmücken schon in mehreren Metern Entfernung wahr.

Knoblauch hilft allenfalls gegen lästige Mitmenschen, der Schwefelwasserstoff in der Ausdünstung ist den Mücken allerdings völlig egal.

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Was nicht gegen Stechmücken hilft

Frauen werden öfter als Männer gestochen!

Das stimmt leider, hat aber mit dem Geschlecht nichts zu tun. Entscheidend ist die Kleidung und die für die Mücke interessante Ausdünstung.

Frauen zeigen besonders im Sommer gerne mal mehr nackte Haut als Männer und eignen sich für bequeme Stechmücken hervorragend als Opfer.

Fakt und medizinisch nachgewiesen ist allerdings, das Frauen deutlich mehr unter Mückenstichen leiden.

Nicht das Geschlecht sondern Kleidung und Duftcocktail entscheiden darüber, ob Sie von der Mücke gestochen werden.

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Meine Freundin der Mückenfänger

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Im Auto gibt es keine Stechmücken!

Das ist leider auch einer der vielen Irrtümer über Stechmücken.

Im Sommer übersteigt die Innentemperatur eines Fahrzeugs schnell mal die 60° Celsius, also nichts wie Fenster und Türen auf! Parken Sie auch noch am Baggersee oder Grillplatz, werden die Stechmücken mit Vorliebe Ihr schattiges Auto aufsuchen, wo sie sich zum Beispiel unter den Pedalen verstecken.

Spätestens wenn Sie in Sandalen oder Badelatschen die Rückfahrt antreten, spüren Sie die Stiche bereits bei der Fahrt, was nicht ganz ungefährlich ist.

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So können Sie Stechmücken vom Körper fernhalten

Nur eingeschleppte Stechmücken übertragen gefährliche Krankheiten!

Tigermücke und japanische Buschmücke haben einen schlechten Ruf, doch unsere einheimischen Mückenarten sind in Punkto Krankheitsübertragung auch nicht besser.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gab es regelmäßig Malaria Epidemien durch die Überschwemmungsmücken in Mitteleuropa. Auch heute noch werden durch die einheimischen Stechmücken viele Viren auch von Tier zu Mensch übertragen.

Auch wenn heute keine ernsthaften Seuchen mehr durch Stechmücken übertragen werden, wären die einheimischen Stechmücken durchaus in der Lage dazu.

Optimale medizinische Versorgung, gute Ernährung und beste hygienische Verhältnisse sorgen dafür, das Sie trotz heftiger Mückenstiche unserer einheimischen Mücken gesund bleiben.

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Krankheitsüberträger Stechmücke

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