Flöhe haben Hochsaison

Würden Sie Flöhe erkennen?

Hunde- und Katzenflöhe sind bei der Wahl ihres Wirts nicht wählerisch - BitelingEine Frage vorweg – würden Sie Flöhe erkennen, wenn Sie unvorbereitet sind? Wohl kaum, denn die kleinen Hüpfer sind kaum zu sehen.
Doch selbst wenn Sie etwas erkennen könnten, wie sehen Flöhe aus?

Ihre Katze hat Flöhe im Fell, ohne das Sie davon wissen. Katzen können ganz gut damit umgehen und den Flohbefall lange tarnen. Ihre Körperpflege macht das Entdecken der Katzenflöhe nicht so einfach. Erst wenn Sie sich blutig kratzt oder nicht richtig frisst, werden Sie bei einer Freigängerkatze aufmerksam.

Hunde dagegen sind schneller genervt und bellen Ihre Umgebung besonders nachts schon mal alle zwei Stunden aus dem Schlaf. Doch auch einen Flohbefall beim Hund entdeckens Sie frühestens, wenn die ersten geschlechtsreifen Flöhe aus ihren Kokons geschlüpft sind. Die Larven sind zu unscheinbar und klein, um gefunden zu werden.

Weil der Hundefloh etwas seltener vorkommt, kann es Ihr Hund auch mit Katzenflöhen zu tun haben. Flöhe sind Opportunisten. Menschenflöhe zum Beispiel wechseln wegen der besseren Hygiene zur Zeit den Wirt.

So wurden in Frankreich bereits hunderte Menschenflöhe auf einem Hund gefunden. Die anpassungsfähigen Tiere vermehren sich zwar auf ihrem angestammten Wirt optimal, ändern aber schnell die Strategie, wenn die Umgebung nicht mehr passt.

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Flöhe beim Menschen

Sie wurden vom Floh gebissen?

Diese Aussage stimmt nicht ganz, denn Flöhe haben einen ähnlichen Stechapparat wie Stechmücken, Bettwanzen und Kopfläuse. Doch mal ehrlich – wenn sie betroffen sind, ist ihnen ziemlich egal ob es sich um Flohstiche oder Flohbisse behandeln. Es juckt wie Teufel und das nicht nur bei Ihnen.

Der Katzenfloh kann auch bei Ihrem Haustier heftige Allergien auslösen, was sehr häufig zum Besuch beim Tierarzt führt. Hunde können ihren Charakter verändern, wenn ihnen die Flöhe nachts über die Nase laufen. Aus ehemals ungestümen Draufgängern werden ängstliche und fast verzweifelte Kreaturen. Bei sehr kleinen Katzen kann der Blutverlust bei starkem Befall lebensbedrohlich sein.

Gehen Hundeflöhe auf Menschen?

Ja, das tun sie und Katzenflöhe auf Menschen sind nicht selten. Wie alle Flöhe werden Katzenflöhe wie auch Hundeflöhe vom unwiderstehlichen Duftcocktail eines Warmblüters angezogen. Sind Hund und Katze befallen, bleiben Flohbisse beim Menschen nicht aus.

Erst kaum zu sehen werden Flohstiche auf Menschen sehr schnell zu tiefen Wunden, ohne das eine nenneswerte Quaddel entsteht.

Schon gewusstMenschenflöhe sind anders

Während der Katzenfloh oder Hundeflöhe auf ihrem Wirt leben, flüchtet sich der Menschenfloh nach dem Stich in sein Nest zurück. Der Menschenfloh zählt deshalb zu den Nestflöhen und kann im Urlaub oder alten Bauernhäusern schon einmal zum Problem werden. Verkriechen können sie sich zum Beispiel zwischen Bodendielen, unter die Matratze oder hinter die Tapete.

Auch die Erde in Gärten, die mit organischem Dünger aus Ställen gedüngt wurde, kann kontaminiert sein. Kommt der Wirt – also der Mensch – vorbei, springen Sie sofort auf und beginnen zu saugen. Sind sie fertig, lassen sie sich wieder fallen – bis zum nächsten Wirt. Mehr dazu finden Sie unter –> Menschenflöhe bekämpfen

Flohstiche behandeln

Flohbisse sind durch Bakterien infiziert

Wenn Ihr Haustier Flöhe hat, werden auch Sie gestochen, denn oft verlieren Hund oder Katze den einen oder anderen Floh. Besonders wenn Sie kurze Hose oder Rock tragen, finden Sie die schwer heilende große Stichwunden mit lang anhaltendem Juckreiz vorwiegend an den Beinen.

Haben Sie das Ungeziefer im Bett, können sie auch an anderen freiliegenden Hautstellen gestochen werden. Flöhe im Bett kommen allerdings nur bei sehr starkem und längere Zeit unbemerkten Befall vor. Es sei denn, Ihr Liebling teilt das Bett mit Ihnen…

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Flohstiche sind meist durch Bakterien stark infiziert, weshalb sie sich heftig entzünden können. Die Abwehrreaktion Ihres Körpers gegen den Speichel ist die Gleiche wie die auf Mückenstiche. Greifen Sie auch hier auf die Stichbehandlung mit Wärme zurück, dann brauchen Sie keine Medikamente und bleiben vom heftigen Juckreiz weitestgehend verschont.

Was tun gegen Flöhe?

Flöhe in der Wohnung sind zäh

Katzenflöhe in der Wohnung zu bekämpfen, kann eine sehr langwierige Geschichte sein und bis zu drei Monaten dauern. Die winzigen schwarzen Punkte sind wie von Zauberhand verschwunden, wenn Sie den Finger nur in die Nähe bewegen. Mit seinen Sprungbeinen macht er die größten Sätze im Tierreich.

Doch Flöhe im Haus können Sie gut bekämpfen. Während Fogger in ihrer Wirkung etwas umstritten sind, gibt es ein todsicheres Mittel sicher gegen das Ungeziefer in der Wohnung:

Behandeln Sie Ihr Haustier mit einem Spot on gegen Flöhe. Danach schicken Sie Ihre so behandelten Lieblinge durch die ganze Wohnung. Weil Flöhe ihren Wirt besonders lieben, springen sie sofort auf und verenden auf ihm.

Frei nach dem Verursacherprinzip haben Sie somit den besten Flohfänger an Ihrer Seite.

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